Aktuelle Egänzungen zum schulinternen Hygieneplan in der Corona-Situation  Stand: 4.05.2020


Maßnahmen und Hygieneplan für die Wiederaufnahme des Schulbetriebs 

Die Gesundheit und Unversehrtheit der betreuten Schülerinnen und Schüler, der betreuenden Lehrkräfte und allen weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat an unserer Schule oberste Priorität. Um dies zu gewährleisten wurden unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes die vorliegenden Maßnahmen und der Hygieneplan entwickelt, die ab dem 04.05.2020 gelten. Sollte der weitere Verlauf der Pandemie es erfordern, werden notwendige Anpassungen vorgenommen.

 

Hygienestandards (Ministerium)

Einhaltung eines Mindestabstands von mindestens 1,5 Metern

1.    Da körperliche Distanz eine enorme Bedeutung beim Infektionsschutz hat, ist bei der Bestuhlung und Organisation der Unterrichtsräume ein Abstand von 1,5 bis 2 Metern der Personen zwingend zu beachten. Die Tischordnung begrenzt die Anzahl der am Unterricht teilnehmenden Schülerinnen und Schüler. Die Tische in jedem Klassenraum sind so angeordnet, dass der geforderte Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt wird.

2.    Es erfolgt eine namentliche und nach Sitzplatz bezogene Registrierung der Schülerinnen und Schüler, um ggf. Kontaktketten nachvollziehen zu können.

3.    Um Körperkontakt zu vermeiden, wird das Unterrichtsmaterial für die Schüler direkt auf ihrem Arbeitsplatz abgelegt. Die Weitergabe von Arbeitsmaterial durch die Schüler ist nicht gestattet.

4.    Die Nutzung des Schulgebäudes (Toiletten, Wege in der Schule etc.) werden maßgeblich angepasst).

5.    Begrüßungsrituale wie Händeschütteln und Umarmen sind nicht erlaubt.

Handhygiene  

6.    Das Waschen der Hände ist der wichtigste Bestandteil der Hygiene, denn hierbei wird die Keimzahl auf den Händen erheblich reduziert. Die Hände sollen dabei mit Flüssigseife für 30 Sekunden gründlich gewaschen und gut abgetrocknet werden. In jeden Klassenraum sind Waschmöglichkeiten vorhanden, zusätzlich in den geöffneten Toiletten.

Husten- und Niesetikette

7.    Husten-und Niesetikette: Um keine Krankheitserreger weiterzuverbreiten und andere vor Ansteckung zu schützen, sollte in die Armbeuge geniest oder gehustet werden. Beim Husten oder Niesen sollte möglichst kein Speichel oder Nasensekret in die Umgebung versprüht werden.

Reinigung

8.    Die Klassenräume werden täglich durch Reinigungskräfte gereinigt. Die Reinigungskräfte handeln dabei nach den verpflichtenden Hygienestandards (z.B. Gesellschaft für Krankenhaushygiene). Die Nutzung der Räume wird täglich dokumentiert, um eine gezielte Reinigung sicherzustellen.

 Mundschutz

9.    Ein Mundschutz darf von den Schülerinnen und Schülern auf eigenen Wunsch getragen werden.

 Gesundheit

10. Kinder mit Erkältungssymptomen (Husten, Schnupfen, Halsschmerzen) dürfen die Schule nicht betreten. Treten diese Symptome innerhalb der Schule auf, muss die Schule umgehend nach Absprache mit den Eltern verlassen werden

  Ergänzende Maßnahmen der Wulfertschule Hemer

 

Vor- und nach dem Unterricht

1.        Die Kinder stellen sich auf einen der rot markierten Abstandspunkte vor dem Haupteingang auf.

2.        Sie werden namentlich in einer zuvor festgelegten Reihenfolge von einer Lehrkraft vor Betreten des Schulgebäudes aufgerufen und

           entsprechend eingewiesen.

3.        Das Betreten des Schulgebäudes ist nur für die aktuell beschulten Kinder sowie für die Notbetreuungskinder erlaubt. Auch die Eltern dürfen

           das Gebäude nicht betreten.

4.        Die Halte-/ Wartepunkte, Laufwege und Zugänge werden sichtbar markiert und müssen eingehalten werden.

5.        Die Anfangs- und Endzeiten sind gestaffelt, um ein Aufeinandertreffen größerer Gruppen im Eingangs- und Ausgangsbereich und in den Fluren zu

           vermeiden.

6.        Im Eingangsbereich vor der Schule befinden sich markierte Aufstellplätze, die den einzuhaltenden Abstand kennzeichnen.

7.        Die Kinder werden in Kleinstgruppen (höchstens 2) entlassen und sollen das Schulgelände unverzüglich durch den Seiteneingang verlassen. Auf dem

           Schulweg sind die o.g. Regeln ebenfalls einzuhalten. Auch hier gelten der Mindestabstand und das Kontaktverbot.

Im Unterricht

8.        Ein ursprünglicher Klassenverband wird in 2 Lerngruppen aufgeteilt und von festen Lehrkräften unterrichtet. Die Tische sind so angeordnet, dass der geforderte Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt wird. Die Tische werden ausschließlich als Einzeltische genutzt.

9.        Es wird ein nummerierter Sitzplan erstellt, welcher auf dem Schreibtisch des jeweiligen Klassenzimmers liegt. Die einzelnen Plätze sind mit (Namen und) Nummern gekennzeichnet und die Schülerinnen und Schüler kommen jeweils in der Reihenfolge der Nummerierung in den Klassenraum und nehmen jeden Tag den gleichen Platz ein zum Nachweis und zur Vermeidung möglicher Infektionsketten.

10.     Die Nummerierung soll derart erfolgen: Das 1. Kind nimmt den hintersten Platz ein u.s.w. Beim Verlassen des Klassenraums zur Hofpause wird auf eine umgekehrte Reihenfolge geachtet (Das Kind mit der höchsten Nummer sitzt am nächsten zur Tür und verlässt als Erstes den Raum.)

11.     Zum Nachweis und zur Vermeidung möglicher Infektionsketten werden auch die Anwesenheit sowie die Einsatzorte der einzelnen Lehrkräfte/Betreuungskräfte festgelegt.

12.     Gemäß des Maßnahmen- und Hygieneplans unterweisen die unterrichtenden Kolleginnen die Schülerinnen und Schüler in den Lerngruppen täglich.

13.     Wichtige Maßnahmen und Hygieneregeln hängen für die Schülerinnen und Schüler gut sichtbar im Klassenraum und an weiteren Stellen des Schulgebäudes aus.

14.     Es dürfen keinerlei Bedarfsgegenstände (z.B. Getränkeflaschen, Löffel, Gläser) sowie Unterrichtsmaterialien (z.B. Stifte, Lineal) gemeinsam genutzt werden.

15.     Bei jedem Eintreten in den Klassenraum, nach jedem Niesen und vor den Mahlzeiten wäscht sich jedes Kind die Hände gemäß den Vorgaben.

16.     Jeder Schüler nimmt nach dem Händewaschen unverzüglich seinen festen Platz im Klassenraum ein und verlässt diesen nur nach Rücksprache mit der Lehrperson.

17.  Die Jacken werden über die Stühle im Klassenzimmer gehängt und die Pantoffelpflicht wird bis auf Weiteres in den Teppichklassen aufgehoben, um unnötige Begegnungen an den Garderoben zu vermeiden.

18.   Klassendienste und Botengänge werden ausgesetzt.

19.   In jedem Raum erfolgt alle 60 Minuten eine Stoß- oder Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten. Die dafür verantwortliche Lehrkraft ist mit einem * im Plan versehen.

20. Die Türen zu den Unterrichtsräumen und innerhalb der Flure sind nach Möglichkeit durchgängig geöffnet, so dass keine Türklinken berührt werden müssen. Dies gilt natürlich nicht für die Toilettenräume.

21.     Toilettengänge werden auf das Nötigste beschränkt und sollen nach Möglichkeit in den dafür vorgesehenen Hof- und Frühstückspausen passieren.    

22.     Die Nutzung des Schulhofes in der Pause ist für jede Gruppe in einem Plan geregelt und festgelegt, so dass es zu keinen Kontakten außerhalb der einzelnen Lerngruppe kommt und die Abstandsregeln eingehalten werden können.

23.     Nach dem Unterricht werden keine Stühle hochgestellt.

24.     Ergänzend zu allen Maßnahmen wird dringend empfohlen, einen Mundschutz immer dann zu benutzen, wenn der 1,5 m-Abstand nicht eingehalten werden kann.  

25.     Ein Raumnutzungskonzept liegt vor.

26.     Bei Feueralarm während des laufenden Schulbetriebes gelten vorrangig alle diesbezüglichen Regeln.

27.     Erkrankt ein Kind im laufenden Schulbetrieb (gemäß Punkt 10 Gesundheit) wird folgende Vorgehensweise verbindlich festgelegt:

a)   Die unterrichtende Lehrkraft schickt ein gesundes Kind zum Sekretariat/zur MP (multipel eingesetzte Person) mit dem Namen des/der Erkrankten.

b)   Sekretärin/MP ruft die Eltern an, mit der Verpflichtung zur Abholung des Kindes und dem Hinweis, dass die Eltern, wenn sie vor der Seitenstür stehen, nochmal anrufen.

c)   MP holt das erkrankte Kind aus dem Klassenraum ab und kümmert sich um es in einem freien Raum im 2. Stock und begleitet das Kind zur Übergabe an die Eltern.

   

Regelverletzungen können nach § 53 und 54 des Schulgesetztes sanktioniert werden.