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Hemer, 10.05.2021

  1. Brief

Liebe Eltern,

heute haben Herr Küper und ich die ersten Lolli-Testungen durchgeführt. Obwohl die Kinder, nach ihren Aussagen, mit einem besseren Geschmack des Teststäbchen gerechnet hatten (Es schmeckt unserer Meinung nach einfach nach nichts 😊), ging alles so problemlos und schnell ( 2 Minuten mit Erklärung) vonstatten, wie es uns vom Schulministerium angekündigt wurde. Aus diesem Grund muss zukünftig der Lollitest auch nicht durch die Klassenleitungen durchgeführt werden.

Alle Kinder, die wir heute getestet haben, haben von uns ein Tütchen mit einem Einzeltest bekommen. Diese Tüte soll bis zu dem Zeitpunkt verschlossen bleiben, bis Sie von uns einen Anruf bekommen, dass die Gruppe Ihres Kindes positiv getestet wurde. Erst dann werden Sie gebeten, am Morgen nach der Gruppentestung den Einzeltest nach innen liegender Beschreibung bei Ihrem Kind durchzuführen.

Da es nach den fallenden Inzidenzwerten so aussieht, dass am kommenden Montag, 17.05.2021  das Wechselsystem endlich wieder starten könnte, werden alle anderen Kinder an ihrem 1. Präsenzunterrichtstag (Wir würden mit den  B-Lerngruppen beginnen.) das Tütchen mit dem Einzeltest bekommen.

Für den  Fall, dass eine Gruppe positiv getestet wird, habe ich Ihnen einen Elternbrief angehängt, der alles Wichtige nochmal zusammenfassend beschreibt. Die Abgabeuhrzeit für die Einzeltestungen muss ich auf spätestens auf 10 Uhr legen, weil kurze Zeit später der Kurier des Labors alle Tests abholt. Damit Sie handlungssicher durch die verschiedenen Situationen kommen, heben Sie bitte alle diesbezüglichen Informationen der letzten Woche und diese gut auf.

Was unbedingt wichtig ist, ist pünktliches Erscheinen – sowohl in der Betreuung als auch – eigentlich selbstverständlich- im Unterricht, damit die Testungen zeitgleich ablaufen können und der Unterricht störungsfrei beginnen kann.  Außerdem ist es brandwichtig, dass Ihre Kontaktdaten aktuell und Sie auch darüber stets erreichbar sind. Das ist unerlässlich in dieser Situation.

 

Das Schulamt hat zugesichert, dass wir von einer möglichen Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts zeitnah informiert werden. Falls dies doch erst zum Wochenende hin geschehen sollte, nutze ich die Homepage  www.wulfertschule-hemer.de  zur schnellen Information.

Natürlich können Sie sich jederzeit an uns auf allen Ihnen bekannten Kontaktwegen wenden, wenn Sie Fragen oder Anliegen haben.

  

2. Brief

Liebe Eltern,

wie Sie wissen, sind seit dem 12.04.2021 Selbsttestungen und seit dem 10.05.2021 sogar PCR-Testungen in Form eines Speicheltests (Lollitest genannt) -2mal pro Woche- in der Schule vorgeschrieben. Lolli getestet wird montags bis donnerstags. Die Teilnahme daran ist für Ihr Kind verpflichtend. Mit der Einführung der Lollitests sind negative Testergebnisse, die durch einen Schnelltest zustande gekommen sind, nicht mehr ausreichend, um am Präsenzunterricht teilnehmen zu können.  

Damit es bei einer Wiederaufnahme des Wechselsystems (Dies gilt als sehr wahrscheinlich ab kommenden Montag, 17.05.2021.) nicht eventuell zu Missverständnissen kommt, muss ich Sie über folgenden juristischen Sachverhalt informieren, der über die Bezirksregierung Arnsberg offiziell veröffentlicht wurde:

„Gemäß §41 Abs. 1 und §43 Abs. 1 SchulG NRW besteht die Verpflichtung zur regelmäßigen Unterrichtsteilnahme bzw. für die Eltern die Verpflichtung, für eine entsprechende Teilnahme zu sorgen. (…) Diese Verpflichtung umfasst auch die Teilnahme an Präsenzphasen im Rahmen eines Wechselmodells. Gemäß §1 Abs. 2a der CoronaBetrVO setzt die schulische Nutzung die Teilnahme an Testungen voraus.“  

Eine mit Bußgeld zu bestrafende Schulpflichtverletzung kann dann gegeben sein, wenn…

(1)…eigenmächtiges Fernbleiben von der Schule wegen Ablehnung der Testungen erfolgen

       würde.

(2)…eine elterliche Erklärung, dass die Schulpflicht als „aufgehoben“ angesehen wird oder

       ähnliche Äußerungen erfolgten.

(3) …ein pflichtwidriges Vorverhalten mit entsprechenden Anhaltspunkten gegeben ist, dass die

        Test-/ oder Maskenverweigerung als „Umgehung“ der Schulpflicht genutzt würde.

In diesen Fällen bin ich verpflichtet, dem zuständigen Schulamt Meldung zu machen, damit von der juristischen Abteilung geprüft werden kann, ob ein Bußgeldverfahren gegen jedes zur Sorge berechtigten Elternteils eingeleitet werden muss.

Kontaktieren Sie mich gerne, wenn Sie Fragen oder Anliegen haben sollten.

Herzliche Grüße

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Hemer, 6.05.2021

1. Brief

 Liebe Eltern,     

auch wenn sich die Inzidenzwerte in die richtige Richtung bewegen, reicht das Erreichte leider noch nicht aus, um nächste Woche mit dem Präsenzunterricht starten zu können. Dazu muss laut des Märkischen Kreises folgende Voraussetzung erfüllt sein: Die Inzidenz muss an 5 aufeinanderfolgenden Werktagen (z.B. Do, Fr, Sa, Mo, Di) unter 165 liegen. Dann würde nach Benachrichtigung der Schulen durch das Ministerium bzw. durch den Märkischen Kreis am darauffolgenden Montag der Unterricht im Wechselmodell beginnen.

Lernen auf Distanz

Es wird daher in der nächsten Woche (10.05.2021 – 14.05.2021) weiterhin noch das Lernen auf Distanz stattfinden. Die Woche umfasst aufgrund des Feiertags und des beweglichen Ferientags nur drei Schultage (Montag bis Mittwoch). Bitte beachten Sie auch, dass auch nur an diesen 3 Tagen Notbetreuung angeboten wird.

Notbetreuung/Wechselunterricht mit Testpflicht

Nach wie vor gilt an den Schulen in Nordrhein-Westfalen eine Testpflicht. Die Kinder können also nur am Präsenzunterricht oder an der Notbetreuung teilnehmen, wenn sie sich zweimal pro Woche in der Schule selbst testen. In der kommenden Woche werden wir montags und dienstags testen und zwar mit sogenannten Lolli-Tests (auch Pooltests genannt). Zum Nachvollziehen dieser noch einfacheren Testvariante füge ich Ihnen den vom Schulministerium bereitgestellten Brief als Anlage anbei. Über folgenden Link haben Sie auch alle Informationen auf einen Blick und einen Film, der die Testdurchführung sehr anschaulich zeigt. Es wäre eine gute Vorbereitung, diesen mit Ihrem Kind anzuschauen.  Herzlichen Dank dafür 😊 

https://www.schulministerium.nrw/lolli-tests

Sobald ein Kind am ersten Pooltest teilgenommen hat, bekommt es am selben Tag ein Einzeltestset mit nach Hause. WICHTIG: Diese Tüte bitte aufbewahren und nur nach Anweisung der Schulleitung öffnen. Dieser Test wird nur dann verwendet, wenn ein Pooltest positiv war. Es kann daher sein, dass dieser Einzeltest erst in einigen Wochen, im besten Fall gar nicht benötigt wird.

Bei Fragen zu diesen Themen können Sie sich wie immer gerne telefonisch oder per Mail melden.

Mit der Hoffnung und Zuversicht, dass wir noch im Mai in den Wechselunterricht starten können, wünsche ich Ihnen auch im Namen des gesamten Teams schon jetzt ein schönes Wochenende und allen Müttern einen gelungenen Muttertag.  B. Gast (Schulleiterin)


2. Brief bereitgestellt vom Schulministerium

Allgemeine Informationen zum „Lolli-Test“

 Liebe Eltern,

direkt nach den Osterferien wurden die Selbsttests der Firma Siemens Healthcare GmbH allen Schulen durch das Land NRW zur Verfügung gestellt, um frühzeitig mögliche Infektionen mit SARS-CoV-2 erkennen zu können und deren Verbreitung zu begrenzen. Dem Ministerium für Schule und Bildung ist bewusst, dass sich diese Tests aufgrund ihrer Handhabung in den Grundschulen und Förderschulen nicht optimal durchführen lassen.

Daher hat das Ministerium parallel zur Beschaffung der aktuell an den Schulen zur Verfügung stehenden Selbsttests, eine altersangemessene, kind- und schulformgerechte Lösung zur Testung auf das Corona-Virus geprüft. Von der Universitätsklinik zu Köln wurde in den vergangenen Monaten ein Testverfahren für den Einsatz für Kinder in größeren Gruppen entwickelt. Dieses Testverfahren steht nun für den Einsatz in den Grund- und Förderschulen bereit.

Das Bundesgesetz zur „Notbremse“ in der Corona-Pandemie vom 22. April 2021 hat als Maßnahme zur Bekämpfung der Pandemie in Schulen u. a. vorgesehen, dass Schülerinnen und Schüler zweimal pro Woche getestet werden. In NRW finden bereits seit Inkrafttreten der 12. April 2021 zwei Tests pro Woche in den Schulen statt.

Die Schülerinnen und Schüler an den Grundschulen und Förderschulen werden daher mit einem „Lolli-Test“, einem einfachen Speicheltest, zweimal pro Woche in ihrer Lerngruppe auf das Corona-Virus getestet. Die Handhabung des Lolli-Tests ist einfach und altersgerecht: Dabei lutschen die Schülerinnen und Schüler 30 Sekunden lang auf einem Abstrichtupfer. Die Abstrichtupfer aller Kinder der Lerngruppe werden in einem Sammelgefäß zusammengeführt und als anonyme Sammelprobe (sog. „Pool“) noch am selben Tag in einem Labor nach der PCR-Methode ausgewertet. Diese Methode sichert ein sehr verlässliches Testergebnis. Zudem kann eine mögliche Infektion bei einem Kind durch einen PCR-Test deutlich früher festgestellt werden als durch einen Schnelltest, sodass auch die Gefahr einer Ansteckung rechtzeitig erkannt wird.

  • Was      passiert, wenn eine Pool-Testung negativ ist?

Der im Alltag höchst wahrscheinliche Fall einer negativen Pool-Testung bedeutet, dass kein Kind der getesteten Gruppe positiv auf SARS-Cov-2 getestet wurde. In diesem Fall gibt es keine Rückmeldung von Seiten der Schule. Der Wechselunterricht wird in der Ihnen bekannten Form fortgesetzt.

  • Was      passiert, wenn eine Pool-Testung positiv ist?

Sollte doch einmal eine positive Pool-Testung auftreten, bedeutet das, dass mindestens eine Person der Pool-Gruppe positiv auf SARS-Cov-2 getestet wurde. In diesem Fall erfolgt durch das Labor eine Meldung an die Schule. Die Schule informiert umgehend die Eltern der betroffenen Kinder über die vereinbarten Meldeketten. Aus organisatorischen Gründen kann es allerdings vorkommen, dass die Information erst am darauffolgenden Tag morgens vor Schulbeginn erfolgt. Über das weitere Vorgehen und die nächsten Schritte in diesem Fall werden Sie in einem gesonderten Schreiben von der Schulleitung informiert. Für den Fall einer notwendigen Zweittestung erhält Ihr Kind rein vorsorglich ein separates Testkid für diese Testung zuhause. Dieses Vorgehen stellt sicher, dass sich nicht ein einzelnes Kind in der Gruppe offenbaren muss und somit in seinen Persönlichkeitsrechten geschützt ist.

An dieser Stelle sei deutlich darauf hingewiesen, dass bei auftretenden Schwierigkeiten in der Nachtestung die Eltern verpflichtet sind, auf Haus- oder Kinderärzte zuzugehen, damit diese die dann notwendigen Schritte (u. a. PCR-Test veranlassen, Kontaktpersonen feststellen) einleiten können. Die Teilnahme am Präsenzunterricht oder an Betreuungsangeboten der Schule ist in diesem Fall erst wieder nach Vorlage eines negativen PCR-Tests möglich.

Weitere Informationen zu dem Lolli-Test, u. a. auch Erklärfilme, finden Sie auf den Seiten des Bildungsportals: https://www.schulministerium.nrw/lolli-tests

Dieser einfach und sehr schnell zu handhabende Test hilft uns allen, das Infektionsgeschehen besser einzudämmen und gleichzeitig Ihnen und Ihren Kindern größtmögliche Sicherheit für das Lernen in der Schule zu geben. Damit verbunden eröffnet sich auch der Weg für die Schülerinnen und Schüler sowie für Sie als Eltern für ein Mehr an Verlässlichkeit und Regelmäßigkeit mit Blick auf den Schulbesuch.